Exerzitien auf der Straße nur für Männer

26. OKTOBER – 2. NOVEMBER 2014 in MÜNCHEN
Bei dieser Exerzitienform wird eine besondere Achtsamkeit dem Ort entgegengebracht, an dem der/die Einzelne innerlich bewegt wird.
Der Dornbusch, in dem Mose während seiner alltäglichen Arbeit Gott in einem Feuer (der Liebe) begegnet ist, das brennt und nicht verbrennt, ist dafür ein Leitbild. (Die Geschichte steht im 2. Buch Mose/Exodus Kapitel 3.) Auch die verdrängten, die als unangenehm oder schwach empfundenen Seiten in uns und in der Gesellschaft wollen wir nicht übersehen, wenn es dran ist. Hier liegt oft die Chance für eine größere Weite imLeben der/des Einzelnen und von Gemeinschaften.
Gott kann auf den Einzelnen mit seinem Ruf an ganz unterschiedlichen Orten warten – unter Drogenabhängigen, im Arbeitsamt oder in einer Moschee, an einem Denkmal, an einem Flußufer oder anderswo – um uns neu weiter ins Leben zu rufen.
Durch einfache Quartiere, viel unverplante Zeit usw. ist eine Erleichterung da, sich betend auf den Weg zu machen, Orte der persönlichen Gottesbegegnung zu finden und dort dann zu bleiben oder wieder hin zu gehen.
Wir sind eingeladen vom spirituellen Zentrum in der ev. Landeskirche in der Hinterhofkirche St. Martin, Glockenbachviertel